Akustische Prüfungen: Wichtige Normen und Messverfahren
Moderne Bodenbeläge und Dämmmaterialien werden auf ihre akustischen Eigenschaften geprüft. Sie können dabei unterstützen, Lärm zu reduzieren und Wohnkomfort zu erhöhen. Ob im Eigenheim oder im Gewerbebau – die richtige Akustik macht den Unterschied! Wir erklären Ihnen die wichtigsten Eigenschaften.
Trittschalldämmung nach EN ISO 10140
Was wird gemessen?
Im Senderaum werden Gehgeräusche mithilfe eines Normhammerwerks simuliert. Die dabei entstehenden Trittschallgeräusche werden im darunterliegenden Raum gemessen.
Ergebnis
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- Der bewertete Trittschallpegel (in dB) beschreibt, wie stark der Bodenbelag den Trittschall im Vergleich zu einer unbelegten Betondecke reduziert
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- Ziel: Je höher der Wert, desto besser die Dämmung
Gehschall nach EN 16205
Was wird gemessen?
Im Senderaum werden Gehgeräusche ebenfalls mit einem Normhammerwerk simuliert. Allerdings wird der Schall im gleichen Raum gemessen.
Ergebnisse
- Bewerteter Gehschallpegel (dB): Zeigt, wie stark der Bodenbelag den Gehschall im Vergleich zu einer unbelegten Betondecke reduziert.
- Lautheit (RWS in sone): Ergänzend wird die subjektiv wahrgenommene Lautstärke
Schallabsorption nach EN ISO 354 & ASTM C423
Was wird gemessen?
In einem Hallraum wird die Nachhallzeit (Abklingverhalten des Luftschalls) mit und ohne Prüfobjekt bestimmt.
Ergebnis
- Aus der Differenz der Nachhallzeiten wird der Schallabsorptionsgrad des Materials berechnet.
- Anwendung: Wichtig für die Raumakustik, z. B. in Büros, Schulen oder Wohnräumen.
Warum sind diese Messungen wichtig?
- Trittschalldämmung: Verhindert Lärmbelästigung durch Schritte in Mehrfamilienhäusern.
- Gehschall: Beeinflusst die Akustik im eigenen Raum – besonders relevant für Büros oder Wohnungen.
- Schallabsorption: Verbessert die Raumakustik, reduziert Hall und Echo.
Haben Sie Fragen zu den Prüfverfahren? Wir helfen gerne weiter!
IHRE ANSPRECHPARTNERIN
Dipl.-Ing. Cornelia Schiffer
Leitung Prüfstelle & Leitung Funktion und Qualität
Telefon: +49 241 9679-150