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Trittschall ist der Schall, der beim Begehen eines Bodens im darunter liegenden Raum wahrgenommen wird. Deckenauflagen wie Bodenbeläge, Verlegeunterlagen, schwimmende Estriche und andere Produkte können die Trittschalldämmung erheblich verbessern. Für die Prüfung wird die jeweilige Deckenauflage im oberen Raum auf der Decke aufgebracht. Durch ein Hammerwerk wird die Trittschallanregung erzeugt. Im unteren Raum wird die Lautstärke vor und nach dem Einbau der Deckenauflage gemessen. Die Differenz gibt Auskunft über die trittschalldämmenden Eigenschaften.

Trittschallprüfung. Oben der Senderaum mit dem Hammerwerk, unten der Empfangsraum mit Mikrofon. Beigefarben das zu prüfende Bauteil

Prüfungseigenschaften

  • Prüfung gemäß DIN EN ISO 10140 (alle Teile)
  • Bewertung der Trittschalldämmung gemäß
    DIN EN ISO 717-2
  • Hammerwerk gemäß DIN EN ISO 10140-5 Anhang E
  • Umrechnung der Messergebnisse nach ASTM E 989 mit Angabe von IIC und ASTM E 2179 ΔIIC auf Wunsch möglich
  • Referenzbeläge für Verlegeunterlagen nach DIN EN 16354 und Technisches Merkblatt TM1 – des MMFA Verbands.

Geeignete Produktarten

  • Beschichtungen
  • elastische Bodenbeläge
  • mehrschichtig modulare Fußbodenbeläge (MMF)
  • Laminat
  • Parkett und Holzbodenbeläge
  • textile Bodenbeläge,
  • Verlegewerkstoffe und -unterlagen
  • Sportböden
Blick aufs Hammerwerk im Trittschallsenderaum

IHR ANSPRECHPARTNER

Florian Guttenbacher, M.Sc.

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Leiter der Prüfstelle / Bauphysik

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