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TÜV PROFiCERT-product Interior und EmpCo: Mit geprüften Produkteigenschaften sicher kommunizieren

Neue Anforderungen an Umweltwerbung – und ein konkreter Vorteil für zertifizierte Produkte

Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland die neuen Vorgaben zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel („EmpCo“). Die Vorgaben wurden in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) integriert und stellen höhere Anforderungen an Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegel.

Für Unternehmen bedeutet das: Umweltbezogene Aussagen müssen klar, nachvollziehbar und belegbar sein. Gleichzeitig gewinnt die Kommunikation konkreter, geprüfter Produkteigenschaften weiter an Bedeutung.

Genau hier bietet TÜV PROFiCERT-product Interior einen wichtigen Ansatzpunkt.

Für Unternehmen, die eine neue Zertifizierung planen

Mit TÜV PROFiCERT-product Interior können Hersteller geprüfte Produkteigenschaften transparent kommunizieren und dabei auf ein unabhängiges Zertifizierungssystem zurückgreifen.

Die Zertifizierung umfasst unter anderem die gesundheitliche Bewertung von Produkten anhand definierter Emissionsanforderungen. Die Prüfungen erfolgen beispielsweise auf Grundlage des AgBB-Schemas sowie der Normen ISO 16000 bzw. EN 16516. Je nach Zertifikatsvariante können damit konkrete Aussagen zu geprüften Eigenschaften verbunden werden. Beim TÜV PROFiCERT-product Interior PREMIUM gelten beispielsweise besonders niedrige Grenzwerte für TVOC.

Der Vorteil für die Kommunikation: Statt pauschal mit „Nachhaltigkeit“ zu werben, können Unternehmen auf konkret geprüfte und dokumentierte Produkteigenschaften verweisen.

Zertifizierung um Umweltmerkmale erweitern

Besonders interessant ist die Möglichkeit, die Zertifizierung um Recyclatgehalt oder biobasierten Materialanteil zu ergänzen – sowohl bei einer neuen Zertifizierung als auch für bestehende Zertifikate.

Die Vergabekriterien sehen ausdrücklich vor, dass entsprechende Angaben auf Grundlage der ISO 14021:2021 im Zertifikat aufgeführt werden können. Dabei werden unter anderem Methodik, Produktzusammensetzung, Materiallieferanten, Lieferantennachweise, Rezepturen und Mengenbilanzierungen berücksichtigt und im Rahmen der Auditierung stichprobenartig überprüft.

So können beispielsweise Aussagen wie „Recyclatgehalt mindestens 35 %“ im Zertifikat ausgewiesen werden, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Vom Zertifikat zur belastbaren Produktkommunikation

Für Neuinteressenten: Mit einer Zertifizierung schaffen Sie eine geprüfte Grundlage für die Kommunikation definierter Produkteigenschaften – einschließlich möglicher Angaben zu Recyclatgehalt oder biobasiertem Materialanteil.

Für bestehende Zertifikatsinhaber: Prüfen Sie, ob Sie Ihr bestehendes Zertifikat um Angaben zu Recyclatgehalt oder biobasiertem Materialanteil ergänzen möchten, um Ihre Produktkommunikation gezielt zu stärken.

So wird die Zertifizierung zu einem konkreten Kommunikationsinstrument für die Anforderungen des sich wandelnden Umweltwerberechts.

Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an: certifications@tfi-aachen.de

IHR ANSPRECHPARTNER

Dr.-Ing. Jens-Christian Winkler

Leiter Zertifizierungsstelle

Telefon: +49 241 9679-00

certifications@tfi-aachen.de

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Dipl.-Ing. Cornelia Schiffer

stellv. Leiterin Zertifizierungsstelle

Telefon: +49 241 9679-00

certifications@tfi-aachen.de

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